Exploring the Future

Blogparade Beiträge

Kathrin Kaufmann: Mobilität ohne Grenzen

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Haruki ist ein Hamburger Beratungsunternehmen, das für Organisationen arbeitet die Veränderungen in Gesellschaft, Technologie und Kultur aufgreifen und gestalten wollen. Anlässlich der Blogparade von twenty.twenty haben wir uns Gedanken zum Thema „Seamless Mobility” gemacht.

„Seamless Mobility” steht für die Vision einer „schwellenlosen Mobilität“: Wir planen unsere Reise von der Haustür bis zur Endstation mit Hilfe einer zentralen Anwendung und werden ohne große Wartezeiten mit unterschiedlichsten Verkehrsmitteln an unser Ziel navigiert – und das möglichst ressourcenschonend.

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Blogparade: What makes mobility seamless?

By | Seamless Mobility | No Comments

Das Thema von twenty.twenty #15 ist “Seamless Mobility”. Die Geschichte der Menschheit ist immer auch eine Geschichte der Mobilität gewesen. Nicht umsonst wird die Erfindung des Rades vor etwa 6.000 Jahren als eine der elementarsten technologischen Entwicklungen betrachtet. Technologiegestützte Mobilität reicht heute bis zum Mars und weiter. Lange Zeit war Mobilität geprägt von einem Streben nach mehr Schnelligkeit und Reichweite. Autos und Eisenbahnen können heute Spitzengeschwindigkeiten von weit über 500 km/h erreichen und Menschen können innerhalb weniger Stunden um den halben Globus reisen. Neben dem ständig wachsenden Verkehrsaufkommen und den ökologischen Problemen, die moderne Mobilität mit sich bringen, rückt eine weitere Fragestellung in den Fokus: Wie können die Schnittstellen zwischen verschiedenen Fortbewegungsmitteln und Verkehrsinfrastrukturen besser gestaltet werden?

Bei der Entwicklung integrierter Verkehrskonzepte bzw. bei intermodalem Verkehr ist der Wechsel von einem zum anderen Verkehrsmittel noch immer die größte Schwierigkeit. Die Fahrt von und zum Flughafen oder zu einem Fernverkehrsbahnhof ist meist mit mehr zeitlichem und organisatorischem Aufwand verbunden als der Flug bzw. die Bahnfahrt selbst. Dabei ist Intermodalität bzw. der einfache Umstieg auf umweltfreundliche Verkehrsmittel eine der schlüssigsten Antworten auf die Frage, wie das individuelle Mobilitätsbedürfnis in Einklang mit einer gesamthaften Reduktion des Verkehrsaufkommens und der Umweltbelastung gebracht werden kann.

Seit Jahren geistern Zukunftsvisionen durch die Medien, wie wir unsere Reisen oder auch nur kurze Wege über eine zentrale Softwareanwendung koordinieren können. Wir brauchen nur mehr unser Ziel eingeben und schon sind alle Verkehrsmittel von der eigenen Haustür bis zum Zielort gebucht und wir navigieren bequem von A nach B, weichen allen Staus aus und haben so gut wie keine Wartezeiten beim Umstieg. Die Realität sieht anders aus. Vieles ist nach wie vor Stückwerk und an den Schnittstellen holpert es.

  • Wir möchten wissen, was getan werden muss, um diese Hindernisse zu beseitigen und
  • wo es schon gute Beispiele bzw. Ansatzpunkte für „Seamless Mobility“ gibt.
  • Welche Apps und Tools nutzt ihr, um eure Mobilität zu organisieren?
  • Was fehlt Euch an den „Schnittstellen“?

Wir freuen uns auf eure Blogbeiträge!

Wie bei twenty.twenty üblich werden eure Inputs in die Diskussion einfließen. Die findet am 18. Juni 2013 im HUB Vienna statt. Details dazu gibt es hier.

Blogparade „Heimat Internet“: Globales Heimatgefühl durch Vernetzung?

By | Heimat Internet | No Comments

Mit dem Begriff „Heimat“ ist schon viel Schindluder getrieben worden – vor allem, wenn versucht wird, die Heimat gegen Einflüsse von außen abzugrenzen – und dennoch sucht und braucht jeder Mensch, was Heimat im besten Sinne ausmacht: ein Gefühl des Dazugehörens, der Geborgenheit, der Sicherheit.

Die Vernetzung mit Menschen, die gleiche Interessen haben, die ähnlich denken oder ähnliche Ziele verfolgen, kann genau dieses Gefühl bringen. Und zwar nicht nur in räumlich abgegrenzten Kontexten, sondern weltweit und in Echtzeit.

Menschen in der Diaspora haben die Möglichkeit, sich mit Freunden und Verwandten in aller Welt und in ihrem Herkunftsland auszutauschen. Wer auf Reisen ist, kann immer Kontakt mit Freuden und Arbeitskollegen halten. Ein paar Klicks genügen und schon sitzt man im digitalen Wohnzimmer zusammen.

Der Anthropologe Daniel Miller untersucht in „Das wilde Netzwerk. Ein ethnologischer Blick auf Facebook“ wie Menschen in Trinidad mit Facebook umgehen und kommt dabei zu dem verallgemeinerbaren Schluss, dass Facebook im Grunde ein konservatives Netzwerk ist, das primär dazu genutzt wird, die eigene Kultur zu pflegen: „Je globaler Facebook wird, desto mehr Bedeutung werden kulturelle Unterschiede bekommen.”

Wir wollen von Euch wissen, ob und wie das Netz euren Heimatbegriff verändert hat.

  • Sind eure sozialen Kontakte im Netz ein Stück Heimat für euch?
  • Wie habt ihr euch in dieser digitalen Heimat eingerichtet?
  • Wie nutzt ihr das Netz, wenn ihr auf Reisen seid?
  • Inwieweit vergrößern die digitalen Möglichkeiten die Welt für euch und inwieweit dienen sie euch dazu, das zu verstärken, was ohnehin zu dem gehört was Heimat für euch ausmacht?

Wir freuen uns auf Eure Beiträge zur Blogparade!