Aufruf zur Greenovate-Blogparade

Greenovate! Was fehlt?

Überlegungen zu „Ökologie“ und „Nachhaltigkeit“ haben mittlerweile Eingang in die Strategien vieler Unternehmen gefunden und auch im privaten Bereich ist ein grünes Bewusstsein längst nicht mehr nur etwas für verträumte Weltverbesserer. In der Politik rückt der verantwortungsvolle Umgang mit den natürlichen Ressourcen immer mehr in den Fokus und das von der globalen bis zur regionalen Ebene. Während Wachstum und Ökologie in den 1970er Jahren noch als Widerspruch gesehen wurden, herrscht mittlerweile die Meinung vor, dass sich diese verbinden lassen. Ein österreichisches Beispiel ist der Sektor der Umwelttechnologien. Der wächst stärker als andere Wirtschaftszweige und weist eine hohe Exportquote auf. Ein Grund dafür liegt in der regen Innovationstätigkeit dieser Branche. Innovation entsteht sehr oft aus einer Notwendigkeit: der Notwendigkeit zur Kostensenkung, zum schonenderen Einsatz von Ressourcen oder um Kunden bedienen zu können, die selbst immer umweltbewusster werden. Wir stellen in der Blogparade zu „Greenovate – Entrepreneurship goes green“ die Frage, was noch fehlt. Welche Greenovations brauchen wir noch, um der drohenden Klimakatastrophe entgegensteuern zu können? Welche Rahmenbedingungen braucht es in Österreich, damit auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten Greenovations entstehen? Was braucht es, um Greenovations noch besser zu vermarkten, damit grüne Technologien und Ideen noch intensiver eingesetzt werden?

Wir freuen uns auf Eure Beiträge! 

 

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13 Kommentare zu Aufruf zur Greenovate-Blogparade

  1. Mays30Paige sagt:

    Many people hesitate just before they choose to buy perfect custom papers. Guys are doubting just because many fraud services! When you are willing to use a definite academic custom papers writing service, you will have to check it out!

  2. Pingback: Martin Strele: Greenovate! Entrepreneurship goes green | twenty twenty

  3. Pingback: Günter Strobl: Soziokratie! Ein Regelwerk, das nachhaltiges Verhalten sicherstellt | twenty twenty

  4. Günter Strobl sagt:

    Hier ist mein Beitrag! Freu mich auf die Veranstaltung! http://www.twentytwenty.at/2011/11/aufruf-zur-greenovate-blogparade/

    • Estefani sagt:

      der Titel des Beitrages schon verre4t geht es hier um eine Blogparade! Diese habe ich gerade bei Sascha eenktcdt und finde die Idee total interessant und deshalb bin ich auch gleich mal dabei. Nila

  5. Pingback: Werner Reiter: Greenovations implementieren. Jetzt! | twenty twenty

  6. Pingback: Eve Bugs: Wie schonst du die Umwelt? | twenty twenty

  7. evebugs sagt:

    Ich nehme mit nachfolgendem Beitrag/Artikel an der Bloparade von twenty.twenty teil. Der Beitrag fordert die Leser dazu auf mitzuteilen wie sie die Umwelt schonen.

    http://www.evebugs.net/2011/11/wie-schonst-du-die-umwelt/

  8. Pingback: Hannes Sekyra: Es ist alles da was fehlt | twenty twenty

  9. Pingback: Paul Bögle:Technologischer und wirtschaftlicher Fortschritt ohne ökologischen Rückschritt | twenty twenty

  10. Pingback: Es ist alles da was fehlt « focusedchaos

  11. Pingback: Bio Natur - Der Weblog » Greenovate – Entrepreneurship goes green

  12. Hannes Sekyra sagt:

    Greenovate – was fehlt?
    “Es ist alles da, was fehlt!”, könnte die vielleicht etwas paradox anmutende Antwort lauten.
    Was fehlt?
    Im Rahmen von Innovation und Ökologie werden m.E. bislang immer die selben zwei Forderungen gestellt: Die eine lautet: “Wir brauchen andere (grüne, bessere, effizientere, nachhaltige,…) Technologien.” Und die zweite oft genannte: “Wir brauchen mehr Finanzmittel (Geld, Förderungen, Kredite,…), um ökologisch nachhaltig zu wirtschaften.” Aktuelle Beispiele hierzu wären:
    http://www.ffg.at/umwelt-und-energie (Technologie und Förderungsgelder)
    http://de.wikipedia.org/wiki/Masdar (Technologie & Geld) bzw.
    http://www.zeit.de/online/2009/14/masdar-city (siehe auch Leserkommentare)

    Es ist alles da.
    Es geht bei der Suche nach Lösungen nicht um die großen heilbringenden Zukunftsentwürfe, sondern vielmehr um ein Erkennen der bereits heute bestehenden unternehmerischen Möglichkeiten. Nach dem Motto: “Lieber ein Ausführungszwerg als ein Planungsriese.” Die Chancen von “greenovate” liegen in der Beantwortung des Widerspruchs zwischen Wirtschaft und Ökologie: Einerseits der Forderung nach der Maximierung gegenwärtiger Gewinne (Prinzip der Abzinsung zukünftiger Gewinne) und des ökologischen Prinzips des Erhaltes des Lebens an sich – oder übersetzt in die Sprache der Wirtschaft, der Aufzinsung zukünftiger Gewinne.
    Es ist im Jahr 2011, wie man u.a. an den Problemen der Finanzwelt erkennen kann, nicht mehr möglich, ausschließlich nach dem Wirtschaftsdogma der Gewinnmaximierung unternehmerisch zu wirken. Die Ausbeutung des Raumschiffs Erde ums 1,4-Fache der vorhandenen Ressourcen ist eine Sackgasse. Daher kommt zwangsläufig die ökologische Denkweise mit ins Spiel, die jedoch eingebettet in die vorhandenen Wirtschaftssysteme ihren Platz finden muss.
    Demnach würde die Frage für greenovate lauten:
    Durch welche Ideen und Möglichkeiten kann ich als Unternehmer diesen Widerspruch heute lösen, sodass die beiden Kriterien “ökologisch” und “wirtschaften” erfüllt sind?