Die internationalen Marketing-Abteilungen und Agenturen haben ein neues Schlagwort: Curated Content. Social Media und die dadurch entstandenen Umbrüche sind noch nicht erledigt, haben aber wohl unter anderem die aktuelle Entwicklung beschleunigt. Denn immer mehr Unternehmen begreifen sich als Content-Anbieter. Denn mit Content lässt sich im Idealfall nicht nur Geld verdienen, sondern auch zum Beispiel ein Marken-Image aufbauen. Wir werden in diesem Bereich noch viele spannende und innovative Aktionen und Phänomene erleben. Derzeit können Unternehmen etwa - die Erstellung bestimmten Contents ermöglichen oder auch einfach erfolgreiche und beliebte Kanäle unterstützen und von deren positivem Image profitieren. Die Bandbreite ist groß und Fix ist nur, das Inhalte, die medial vermittelt werden können – also alles von Nachrichten, über Unterhaltungsprodukten bis zu privaten Nachrichten – in ihrem Wert nicht abnehmen. „Content is King“ scheint sich als Motto abermals zu bestätigen.











Sorry, aber das ist wirklich beinahe gar nichts zum Thema. Es geht hier überhaupt nicht darum, dass sich “immer mehr Unternehmen als Content-Anbieter” begreifen bzw. mit Content Geld verdienen wollen. Es geht zunächst einmal um eine Unterscheidung zwischen denen, die Content produzieren und denen die Content kompilieren/selektieren/in neuen Kontexten verfügbar machen. Fix ist für mich nur, dass “dass” mit Doppel-ss geschrieben gehört. auch so eine Unterscheidung – zwischen Relativ- und Objektsatz -, die zum Nachdenken wesentlich beiträgt. Und zum Thema: “Content is the King” – nur so viel. Ihr Beitrag zeigt, dass heutzutage auf Content beinahe beliebig eingedroschen werden kann, weil es eh “wurscht” ist. Würde mir – gerade von einer Plattform, die in die Zukunft schaut – ein wenig mehr gedankliche Anstrengung wünschen. Mein Vorschlag: Sie löschen diesen Eintrag einfach und denken nochmals darüber nach. Denn es ist nicht wichtig, dass am 17. Juni ein Post passiert. Es ist wichtig, was und wie es passiert. Sonst werden wir alle 2020 nicht mal ansatzweise erleben. Beste Grüße,
Wolfgang Tonninger