Thema und Termin für die nächste Runde von twenty.twenty stehen fest. Am 14. April 2011 wollen wir der Frage nachgehen, was in Zukunft unter dem Begriff Allgemeinbildung verstanden wird.
„Allgemeinbildung 2020“ – media literacy in times of digital revolution
Der humanistische Bildungskanon ist zum Auslaufmodell geworden. In Zeiten, in denen Fakten im Netz recherchiert werden können, hat Wissen nicht mehr den Wert, den es früher hatte.
Dafür sind andere Fähigkeiten gefragt. Die wichtigste Eigenschaft der Zukunft wird der souveräne Umgang mit dem reichhaltigen Informations- und Kommunikationsangebot sein. Das stellt auch die schulische und universitäre Ausbildung vor neue Herausforderungen. Während die Erwachsenengeneration sich oft noch unsicher in der digitalen Welt bewegt, wachsen Kinder heute mit und in ihr auf. Und doch müssen die Erwachsenen Lehrpläne und pädagogische Konzepte entwickeln, die Kinder und Jugendliche auf dem Weg durch die digital-vernetzte Welt begleiten.
Bei twenty.twenty stellen wir die Frage, wie der Bildungskanon der Zukunft aussehen kann und welche pädagogischen Konzepte das Ziel des souveränen Umgangs mit neuen Medien unterstützen.
Die Keynote-Speech wird Ursula Maier-Rabler halten.
Sie ist Professorin am ICT&S Center – Center for Advanced Studies and Research in Information and Communication Technologies & Society der Universität Salzburg.
In ihrer wissenschaftlichen Arbeit beschäftigt sie sich schon seit Jahren intensiv mit den Auswirkungen von digitalen Medien auf die Gesamtgesellschaft. Im Fokus stehen dabei Themen wie eLearning, eDemocracy and eParticipation sowie Informations- und Kommunikationskultur.
Termin: 14. April 2011 ab 18.30
Ort: The HUB Vienna











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