Jörg Wipplingers Beitrag zur Open data! Open rules?-Blogparade

Jörg Wipplinger, Kopf des Videoblogs diewahrheit.at, pfeffert uns in seinem Beitrag zur Open data! Open rules?-Blogparade launige Gedanken und Meinungen zur mittelfernen Zukunft um die Ohren.

Dieser Beitrag erschien ursprünglich auf diewahrheit.at

twentytwenty stellt brennende Fragen. Nachgedacht wird über die »mittelferne« Zukunft, konkret das Jahr 2020.

Aktuelle Frage der Blogparade: Open Data, Open Rules – wie werden wir im Jahr 2020 mit Politik und Verwaltung interagieren?

Wie passt das hier her? Naja, man hat mich gefragt und ich kann der Versuchung nicht widerstehen, selber einmal haltlose Behauptungen über die Zukunft aufzustellen.

Konkret: Wird sich etwas ändern wenn alle Daten öffentlich sind und von allen Bürgern eingesehen werden können?

Informierte mündige Bürger sollte es eigentlich schon lange geben. Schließlich ist Demokratie ohne mündige Bürger ja nicht denkbar, die würde ja überhaupt nicht funktionieren, wenn die Leute keine Ahnung von Politik hätten, sich nicht aktiv informieren würden und aufgrund ihrer Informationen bewusst politische Entscheidungen treffen würden.

Seien wir mal ehrlich: Zeitungen haben nicht zu informierten Massen geführt, das Fernsehen hat das nicht und das Internet hat es auch nicht – zumindest nicht in Österreich. Wird das in ein paar Jahren anders sein, weil es neue Kanäle geben wird mit Politik und Verwaltung zu kommunizieren?

Vielleicht ja: Erstens ist die Hemmschwelle sich zu äußern und an etwas teilzunehmen, zu Hause vor dem Bildschirm niedriger – was ja nicht nur durch die Zahl an Penissen im Chatroulette illustriert wird. 2. und darauf verwette ich meinen soziobiologisch hochgebildeten Arsch, wird es auch im Jahr 2020 Social Media – Zeugs geben. Ob dass dann noch Facebook heißt ist unbedeutend, aber alles was Sozialleben erweitert, bereichert oder vereinfacht hat Zukunft, weil Sozialleben die Grundlage menschlichen Daseins ist. Was hat das mit Politk zu tun? Politik ist zur Seifenoper verkommen, jetzt müssen wir nur noch das Positive daran sehen: Seifenopern interessieren die Leute! Wenn Politk über Social Media interessant werden sollte, dann nehmen vielleicht wieder mehr Leute daran teil und wir müssen uns vielleicht schon im Jahr 2020 nicht mehr nur inzestuös mit ein paar anderen Intellektuellen aneinander reiben.

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