Exploring the Future

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25 11 2014

Netzsprache

Jedes Kommunikationsmittel hat Einfluss auf die Sprache, die für die Kommunikation verwendet wird. Während Kulturpessimisten in den vielen Anglizismen, Jargonbegriffen, Akronymen und der reduzierten Grammatik der Netzsprache den Untergang des Abendlandes heraufdämmern sehen, erkennen andere darin eine ganz normale Entwicklung, die in ähnlicher Form auch bei anderen Medien – vom Brief über das Telegramm bis zum Telefon – zu beobachten war. Wir wollen der Frage nachgehen, wie neue technologische Entwicklungen unsere Alltagssprache beeinflussen und welche Möglichkeiten das Netz für kreative Beschäftigung mit Sprache und die Pflege von Dialekten bzw. Soziolekten bietet.

Darüber wollen wir bei der 22. Ausgabe von twenty.twenty diskutieren. Die Keynote wird Manfred Glauninger, Soziolinguist, halten. Er forscht an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (Institut für Corpuslinguistik und Texttechnologie) und lehrt an den Universitäten Wien und Graz.

Netzsprache: Alltagskommunikation in Null und Eins findet am 25. November 2014 statt, beginnt wie bei twenty.twenty üblich um 18.30 und findet wie immer im Impact HUB Vienna statt.

18:30 - 19:00 Einlass & Empfang

19:00 - 19:15 Begrüßung & Vision: "Netzsprache"

19:15 - 19:45 Keynote mit anschließender Fragerunde

19:45 - 21:00 Offene Diskussion

21:00 - 22:00 Get together und kulinarische Zukunftsschmankerl

E-Learning ist mehr als Brokkoli mit Schokoladeglasur

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Mit der 21. Ausgabe der Reihe twenty.twenty haben die Organisatoren A1 und The Gap einen Beitrag zur Bildungsdebatte geleistet. Die Diskussion über den Einsatz digitaler Tools zur Wissens- und Kompetenzvermittlung berührte viele Aspekte dieses sehr breiten Feldes. Als Fazit blieben zwei Erkenntnisse: Richtig eingesetzt führt die Digitalisierung zu enorm positiven Lerneffekten. Dafür braucht es vor allem Lehrende, die diese Instrumente richtig einsetzen.
Jörg Hofstätter

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Materialsammlung “Interaktives Lernen: Was Bücher nicht können”

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Wir haben auch dieses Mal wieder einige Infos und vor allem Fragen zum aktuellen Thema von twenty.twenty zusammengetragen. Diese Mal geht es um “Interaktives Lernen – Was Bücher nicht können“.

Dazu gibt es unglaublich viel zu sagen. Fehlen euch wesentliche Punkte? Habt ihr Fragen oder Beispiele, die morgen im Impact HUB diskutiert werden sollten? Wir freuen uns auf und über Inputs zu unserem Papier: >>Materialsammlung “Interaktives Lernen – Was Bücher nicht können”.

Bitte tragt eure Inputs einfach in >>dieses Pad ein.

 

E-Learning: Lernen als exklusives Produkt?

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Wir haben mit Wilfried Hackl über E-Learning gesprochen. Der Experte für Erwachsenenbildung hat mit einer Metapher zur #IceBucketChallenge eine Brücke von der letzten Veranstaltung zu unserem aktuellen Thema „Interaktives Lernen – Was Bücher nicht können“ geschlagen.

Sie beschäftigen sich sehr intensiv mit unterschiedlichen Lernformen und beraten Unternehmen und Institutionen bei der Entwicklung von Ausbildungsangeboten. Worin bestehen aus Ihrer Sicht die Vorteile von E-Learning?

Wilfried HacklDer größte Vorteil ist sicherlich die Verfügbarkeit. Online-Kurse können potenziell von sehr vielen Menschen genutzt werden. Ein Beispiel: In Deutschland ist WBS, ein Anbieter von Online-Kursen für Arbeitssuchende, dem Vernehmen nach sehr erfolgreich und expandiert gerade nach Österreich. Gerade am Land können die klassischen Ausbildungsstätten nur eine überschaubare Anzahl an Kursen bieten. Online-Kurse mit entsprechender Begleitung durch Lerncoaches erhöhen die Angebotsvielfalt. Gleichzeitig muss man sich aber immer die Frage stellen, wer diese Angebote überhaupt findet und wer Zugang dazu hat. Vieles in diesem Bereich wird ja um teures Geld angeboten. Zudem muss man die Technologien auch beherrschen, damit man damit lernen kann. Ein zweiter Vorteil ist die Dokumentierbarkeit des Lernfortschrittes. Gerade im Zusammenhang mit Initiativen wie dem Europäischen Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen (>>mehr dazu) ist es interessant, ein persönliches Portfolio zu haben, bei dem das Erreichte dokumentiert wird. Der dritte große Vorteil liegt darin, dass auch komplexe Aufgabenstellungen etwa in Simulationen abgebildet werden können; wobei hier kausale Zusammenhänge einfacher abzubilden sind, als solche, wo der PC intelligente Auswertungen vornehmen müsste.

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Digitales und kollaboratives Lernen

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Aus- und Weiterbildung wird durch digitale Technologien und neue Medien tiefgreifend verändert. Sie versprechen neue Antworten auf alte Herausforderungen und scheinen die Tür zu neuen Lernwelten zu eröffnen. So soll E-Learning selbstgesteuertes Lernen wirkungsvoll unterstützen, individuelle E-Portfolios könnten als ausbildungsbegleitender Leistungsnachweis helfen, Lernprozesse zu evaluieren, Spiele erleichtern die Beschäftigung mit komplexen Inhalten und Foren unterstützen das informelle Lernen sowie den Austausch von Lernenden.

Soziale Medien werden generell als Lehr- und Lernmedien mit großem didaktischen Nutzen gepriesen. Kollaboratives Lernen – also das gemeinsame Erarbeiten von Lerninhalten und das gemeinsame Lösen von Aufgaben – kann durch Technologie gut unterstützt werden. Anders als ihre Eltern und Lehrer sind die so genannten Digital Natives den Umgang mit Computer und Internet von Kindheit an gewohnt und scheinen den Einsatz digitaler Lernumgebungen geradezu einzufordern.

Ist Coding eine neue Basis-Kompetenz?

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Immer mehr Bildungsexperten fordern von der Politik, dass Kinder bereits in sehr jungen Jahren das Programmieren bzw. das so genannte Computational Thinking im Rahmen der Schulausbildung erlernen sollen. In England wird der Lehrplan bereits entsprechend angepasst.

Der Zugang sollte spielerisch sein: Für die Kleinsten gibt es einfach zu programmierende Roboter wie die Bee-Bots oder das Brettspiel Robot Turtles. Ältere beschäftigen sich dann mit einfachen Programmiersprachen wie KTurtle oder Scratch.

Über das Experimentieren mit Arduino-Boards oder Raspberry Pi Minicomputern soll Jugendlichen die Ehrfurcht vor Technologien genommen werden. Arduino-Boards werden oft in der Do-it-yourself-Szene genutzt, weil sich damit elektronische Steuerung von Objekten ohne größere Vorkenntnisse umsetzen lässt. Wer gerne an Platinen schraubt, lernt Hardware besser kennen und verliert nach und nach die Hemmungen, sich daran zu wagen, selbst Dinge mit Code zu schaffen.

Mit diesem Wissen, hofft man, geht auch ein Demokratisierungseffekt einher: Wer sich selbst in einer gestaltenden Rolle sieht und sich nicht nur als Konsumentin oder Konsument wahrnimmt, kann auch die gesellschaftspolitische Dimension von Technologie besser verstehen und mitgestalten.

Diese Woche (vom 11. bis zum 17. Oktober 2014) findet die EU CodeWeek statt, die zum Ziel hat, das Menschen aller Altersgruppen das Programmieren näher zu bringen.