Exploring the Future

14 04 2015

Wir Ökooptimierer

Machen uns Apps zu nachhaltigeren Konsumenten? Die Produktions- und Logistikprozesse, die Güter durchlaufen, bis sie bei den Endverbrauchern ankommen, sind undurchschaubar geworden. Was tatsächlich wirtschaftlich und ökonomisch sinnvoll ist, wird immer schwieriger zu beurteilen. Wer nachhaltig konsumieren möchte, muss sich durch einen Dschungel von Tipps und Informationen wühlen und stellt dann vielleicht fest, dass Bio nicht immer nachhaltig ist und dass Plastikverpackungen manchmal gar nicht immer die schlechteste Alternative sind. In der nächsten Ausgabe von twenty.twenty widmen wir uns der Frage, ob und wie uns Internetservices und Apps zu „Ökooptimierern“ machen können.

Darüber und noch viel mehr wollen wir in der 24. Ausgabe von twenty.twenty diskutieren.

Die Keynote „Die neue Macht der Verbraucher“ wird Roman Bleichenbacher von der Plattform Codecheck.info halten.

Agenda
18:30 – 19:00 Einlass & Empfang
19:00 – 19:15 Begrüßung & Vision: “Wir Ökooptimierer”
19:15 – 19:45 Keynote mit anschließender Fragerunde
19:45 – 21:00 Offene Diskussion
21:00 – 22:00 Get together und kulinarische Zukunftsschmankerl

Die Apps, das Grätzl und die Nachhaltigkeit

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Smartphone-Apps wie Codecheck.info bieten kontextbezogene Informationen, die uns nachhaltigen Konsum erleichtern und Alternativen aufzeigen. Das Fazit der 24. Ausgabe, die von A1 und The Gap organisiert und vom Institut für Journalismus Medienmanagement unterstützt wird: Konsumentinnen und Konsumenten können durch ihr Verhalten zu einem Wandel in Richtung Nachhaltigkeit beitragen. Apps erreichen allerdings nur eine spezifische Zielgruppe, die sich intensiv informieren will. Diese Menschen wiederum wirken als Multiplikatoren im eigenen Bekanntenkreis oder im Grätzl.

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Themenpapier “Wir Ökoptimierer”

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Wir haben uns auch dieses Mal überlegt, welche Fragestellungen für die Behandlung des aktuellen twenty.twenty-Themas relevant sind.

Hier geht’s zu unserem Themenpapier für “Wir Ökooptimierer. Machen Apps uns zu nachhaltigeren Konsumenten?”

Fehlt noch ein wichtiger Aspekt? Gibt es interessante Entwicklungen am Markt, die wir nicht bedacht haben? Wenn ja, dann nutzt bitte dieses >>Pad und tragt eure Inputs ein.

 

Werner Reiter: Wir Ökooptimierer. Wir Datenschleudern.

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Die „Macht der Konsumenten“ wird ja viel beschworen. In dem Zusammenhang gilt heute mehr denn je das geflügelte Wort, das auf den englischen Philosophen Francis Bacon (1561–1626) zurückgeht: „Wissen ist Macht“. Die Zusammenhänge einer globalisierten Wirtschaft werden zunehmend undurchsichtiger. Wer „nachhaltig“ konsumieren möchte, tut sich einigermaßen schwer, die richtige Produktwahl zu treffen. Dabei liegt genau darin die Macht: Je mehr Menschen „nachhaltige“ Produkte nachfragen, desto mehr werden die Anbieter auch darauf achten, solche anzubieten. „Nachhaltigkeit“ ist allerdings nur ein Wort, das schnell auf eine Verpackung geschrieben werden kann. (Ich weiß, es ist ein alter und nicht besonders guter Schmäh, aber ich habe dennoch einen Begriff in die Suchmaschine meines Vertrauens eingegeben und bin jetzt ganz entrüstet, dass „Greenwashing“ 251.724 Treffer in 0,35 Sekunden gebracht hat. So viele! Wahnsinn!)

Den gesamten Beitrag zu unserer Blogparade “Wie haltet ihr’s mit Nachhaltigkeits-Apps?” findet sich auf Werner Reiters Blog.

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BIORAMA: 8 Apps für das gute Leben

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Biorama – Magazin für nachhaltigen Lebensstil – hat sich im Vorfeld unserer kommenden Veranstaltung “Wir Ökooptimierer” 8 Apps angesehen, bei denen sich von Konsum- und Mobilitätsverhalten nachhaltiger gestalten lassen. Mit dabei: eco Gator, die Fischratgeber von WWF und Greenpeace, sowie der Codecheck-Scanner.

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Wie haltet ihr’s mit Nachhaltigkeits-Apps?

By | Newestevent, Wir Ökooptimierer | No Comments

Nachhaltigkeit – in welcher Form auch immer – beginnt sehr oft bei den Konsumentinnen und Konsumenten. Sie wollen wissen, welche Inhaltsstoffe in bestimmten Produkten enthalten sind, wie ökologisch oder sozial verträglich Herstellung und Transport sind und immer mehr gestalten auch ihre Mobilität in diesem Sinne. Die Macht der Konsumentinnen und die Kampagnen von NGOs tragen mindestens so viel zu neuen nachhaltigen Angeboten bei wie gesetzliche Vorgaben oder sonstige Richtlinien. Diese Macht hat ihre Grundlage in Informationen, die Zusammenhänge sichtbar machen. Als Transportmittel werden Smartphone-Apps verwendet. Uns interessiert, wie ihr’s mit diesen Apps haltet.

  • Welche verwendet ihr bzw. welche würdet ihr weiterempfehlen? Insbesondere würden uns Empfehlungen mit spezifischen Österreich-Inhalten interessieren.
  • Wie viele persönliche Informationen gebt ihr preis, um individuelle Tipps zu bekommen?
  • Welche Voraussetzungen oder Rahmenbedingungen braucht es, damit die Infos und Empfehlungen dieser Apps auch tatsächlich wirksam werden?

Wie immer fließen eure Inputs in die Diskussion vor Ort ein. Bitt schickt uns Links auf eure Blogposts, schickt uns Anregungen an redaktion@twentwenty.at oder postet an unsere Facebook-Wall oder per Twitter-Hashtag #future2020.

Wir freuen uns auf und über Beiträge sowie auf und über inspirierende Gespräche vor Ort.

„Wir Ökooptimierer. Machen uns Apps zu nachhaltigeren Konsumenten?“

14. April 2015 ab 19:00  im Impact HUB Vienna.